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Freitag, 30 Oktober 2020 10:38

Bahnhofsbrücke in Varel: Das Provisorium steht

geschrieben von Anke Kück und Michael Tietz
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Die Brückenkonstruktion ist weitgehend fertig, allerdings ist die Nutzung der Behelfsbrücke noch nicht möglich. Die Brückenkonstruktion ist weitgehend fertig, allerdings ist die Nutzung der Behelfsbrücke noch nicht möglich. Foto: Anke Kück
Varel. Eine provisorische Fußgängerbrücke entsteht aktuell am Vareler Bahnhof. Im Januar soll mit dem Abbruch und der Sanierung der vorhandenen Bahnsteigbrücke begonnen werden, bis dahin muss es eine Übergangslösung geben. Diese wird aktuell im südlichen Bereich des Bahnhofs in Höhe der Buswendeschleife errichtet und vermutlich erst Ende 2021 – nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen wieder abgebaut werden können.
Bahn-Pressesprecher Peter Mantik erklärt: „Für den Bau der provisorischen Fußgängerbrücke war von Anfang an der Zeitraum Oktober bis Dezember 2020 vorgesehen. Das Provisorium ist Voraussetzung für die Durchführung der umfangreichen Arbeiten an der vorhandenen Brücke. Damit wird Anfang Januar begonnen und erst dann wird die provisorische. Fußgängerbrücke in Betrieb genommen.“
Das Traggerüst ist inzwischen fertiggestellt. Bis Mitte Dezember solle die Brücke komplett betriebsfertig sein, dazu müssen noch die Beleuchtung installiert sowie einige kleinere Restarbeiten durchgeführt werden.

Insgesamt sind für den Aufbau der Gerüstbrücke Kosten von rund 370.000 Euro veranschlagt. „Der Umbau der vorhandenen Bahnsteigbrücke beginnt dann Anfang Januar 2021. Das Ausschreibungs- und Vergabeverfahren für diese Arbeiten läuft derzeit, die Beauftragung der Arbeiten wird Anfang Dezember erfolgen“, sagt Mantik. Damit scheint nun tatsächlich ein Ende des ungeliebten und nicht barrierefreien Zustandes am Vareler Bahnhof in Sicht zu sein.
Bekanntlich wird die bestehende Bahnsteigbrücke im kommenden Jahr umgebaut und durch Aufzüge barrierefrei gemacht. Um den Umbau war jahrelang gerungen worden – zunächst war der Umbau nur des Überganges, später die Anhebung des denkmalgeschützten Gesamtbauwerks erwogen worden, dann wollte die Bahn es komplett abreißen. Schließlich verständigte man sich mit den Denkmalschutzbehörden darauf, dass der Mittelbau über den Gleisen abgebrochen werden kann, die Türme aber erhalten bleiben müssen. Mit dem bestehenden Gebäude ist keine ausreichende Höhe unter der Bahnhofsbrücke für die zur Elektrifizierung der Strecke nötigen Fahrdrähte gegeben. Die Brücke liegt dafür etwa 70 Zentimeter zu tief.
Die Planung sieht nun den Anbau einer überdachten Fußgängerbrücke als Stahlkonstruktion an die alten Treppenhaustürme vor, ergänzt um Aufzüge in eigenen Türmen aus Stahl und Glas auf beiden Seiten. Bis zum Beginn der Arbeiten an der vorhandenen Brücke steht diese den Fahrgästen noch zur Verfügung. Mitte Januar soll dann der Abbruch des alten Brückenganges beginnen. Die vorhandenen Treppenaufgänge werden im Zusammenhang mit den Bauarbeiten saniert, ebenso wie der Mittelbahnsteig mitsamt Überdachung.

Insgesamt soll das Projekt bis Ende 2021 abgeschlossen sein, damit ab 2022 die Elektrifizierung der Strecke Oldenburg-Wilhelmshaven beginnen kann.
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