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Freitag, 25 Juni 2021 10:27

Gegen den Schmierfink ist bisher kein Kraut gewachsen

geschrieben von Michael Tietz
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Ärgern sich, dass die Tafeln im Vareler Wald immer wieder bekritzelt oder mutwillig beschädigt werden:  Förster Henning Steffens, Waldpädagogin Christa Mann und Theresa Hofacker vom Waldpädagogikzentrum.    Ärgern sich, dass die Tafeln im Vareler Wald immer wieder bekritzelt oder mutwillig beschädigt werden: Förster Henning Steffens, Waldpädagogin Christa Mann und Theresa Hofacker vom Waldpädagogikzentrum. Bild: Michael Tietz
Infotafeln im Vareler Wald immer wieder Zielscheibe

Varel.
Der Vareler Wald, genauer das „Jungeholz“ zwischen Windallee und A 29 ist stadtnaher Natur- und Erholungsraum und ohne Frage die grüne Oase der Stadt, geschätzt nicht nur von den Varelern. Spaziergänger, Jogger, Kitagruppen, Hundefreunde, Schulklassen – sie alle kommen gern und regelmäßig in den Wald, und in den vergangenen Monaten hat nicht zuletzt auch die Pandemie für deutlich zunehmende Besucherzahlen im Wald gesorgt. In Zeiten von Kontaktbeschränkung und Abstandsgebot suchen die Menschen vermehrt Naherholungsziele im Grünen auf.
Darüber freut man sich grundsätzlich auch bei den Niedersächsischen Landesforsten, denn nur wer den Wald besucht und kennt, lernt ihn auch zu schätzen und zu schützen. So seien die Vareler Wälder ein besonderer Naturschatz, betonte Wibeke Schmidt, regionale Pressesprecherin der Landesforsten im Forstamt Neuenburg, „ein solcher Laubwald so nahe an der Küste, das ist schon etwas Einmaliges.“
Erschlossen ist der Wald durch ein Netz von gut befestigten Wegen, an denen der interessierte Waldbesucher außerdem vertiefende Informationen bekommt: Bereits in den 1990er Jahren war ein Waldlehrpfad eingerichtet worden, dessen Infotafeln im vergangenen Jahr erneuert wurden. Auf neun Tafeln gibt es etwas zu erfahren zur Funktion des Waldes, seiner Geschichte und etwa zur Bedeutung mit Blick auf die Klimakrise. An den Wald-eingängen gibt es zudem je eine Übersichtskarte und einen „Waldknigge“, der an ein paar Regeln erinnert, die es beim Naturbesuch einzuhalten gilt.
Diese Regeln kennen zumeist auch schon die Jüngsten, wie Waldpädagogin Christa Mann berichtet. „Mein Herz schlägt für den Wald“, gesteht die Varelerin, und so engagiert sie sich seit geraumer Zeit ehrenamtlich in der Umweltbildung. Bei ihren Waldführungen etwa mit Schulklassen oder Kitagruppen nutzt sie auch die Infotafeln. Umso ärgerlicher, dass diese immer wieder beschmiert und beschädigt werden. Wiederholt seien Sachbeschädigungen auch schon zur Anzeige gebracht worden, doch die Täter zu ermitteln, ist schwierig. „Dass die mit viel Mühe entworfenen Tafeln immer wieder zur Zielscheibe von Schmierfinken werden, ist schon frustrierend“, berichtet Christa Mann. Wiederholt war sie mit Schwamm und Reinigungsmitteln im Einsatz. Auch Revierförster Henning Steffens bedauert es, dass es immer wieder Zeitgenossen gibt, die sich an den Infotafeln vergreifen. „Es handelt sich offenbar um Wiederholungstäter, die Polizei ist über das Problem informiert“, betont Steffens, der im April als Nachfolger von Jan-Michel Schmeling das Revier Upjever übernommen hat, zu dem auch die Vareler Wälder gehören.

Die Angebote zur Umweltbildung sollen im Vareler Wald in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Ideen dazu haben Christa Mann und Theresa Hofacker vom Waldpädagogikzentrum Weser-Ems bereits. Doch wenn schon die vorhandenen Tafeln immer wieder beschmiert werden, ist das nicht gerade zuträglich für die Motivation, etwas Neues zu schaffen, betonen die Vertreter der Landesforsten. Dennoch: „die allermeisten Waldbesucher wissen das Angebot zu schätzen und gehen respektvoll mit der Natur um“, betonen Christa Mann und Förster Henning Steffens.

Wer einen Termin für eine Waldführung vereinbaren oder andere Angebote in Sachen Umweltbildung nutzen möchte, kann sich jederzeit mit Theresa Hofacker im Forstamt Neuenburg in Verbindung setzen, Tel. 04452/9115-18.
(19. Juni 2021)
Gelesen 191 mal Letzte Änderung am Freitag, 25 Juni 2021 10:30

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