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Samstag, 04 September 2021 15:44

Anteil der Briefwahl nahezu verdoppelt

geschrieben von Michael Tietz
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Rosa für den Kreistag, weiß für den Stadtrat und gelb für die Bürgermeisterwahl: drei Stimmzettel bekommen die Wahlberechtigten in Varel ausgehändigt. Wer sich für die Briefwahl entschieden hat, muss diese dann in einem verschlossenen Umschlag wieder im Rathaus abgeben. Auch vor Ort im Rathaus-Wahlbüro kann die Stimmabgabe erledigt werden, Sandra Ludwig und Gerriet Ostendorf erläutern bei Bedarf gern das Prozedere. Rosa für den Kreistag, weiß für den Stadtrat und gelb für die Bürgermeisterwahl: drei Stimmzettel bekommen die Wahlberechtigten in Varel ausgehändigt. Wer sich für die Briefwahl entschieden hat, muss diese dann in einem verschlossenen Umschlag wieder im Rathaus abgeben. Auch vor Ort im Rathaus-Wahlbüro kann die Stimmabgabe erledigt werden, Sandra Ludwig und Gerriet Ostendorf erläutern bei Bedarf gern das Prozedere. Foto: Michael Tietz
Mehr als 3.500 Wahlberechtigte haben Stimmen schon abgegeben – 300 Helfer in 37 Wahlbezirken

Varel.
Fast 25.000 Stimmen liegen im Vareler Rathaus bereits für die Kommunalwahl vor, die ja eigentlich erst am nächsten Sonntag, 12. September, stattfindet. Sofern die Wahlberechtigten, die ihr Votum via Briefwahl schon abgegeben haben, das Maximum von insgesamt sieben zu vergebenden Stimmen jeweils voll ausgeschöpft haben.
Denn mehr als 3.500 Wählerinnen und Wähler hatten mit Stand vom Mittwoch bereits die Möglichkeit zur Briefwahl genutzt. Das sind wieder deutlich mehr als bei den vorangegangenen Wahlen. Eine Zunahme bei der Briefwahl war allgemein erwartet worden, in Varel könnte die Quote am Ende wohl doppelt so hoch sein wie bei den letzten Kommunalwahl vor fünf Jahren, damals hatten insgesamt rund 2.200 Wahlberechtigte ihre Stimmen vorab abgegeben.
In Varel sind diesmal insgesamt rund 20.600 Personen wahlberechtigt, davon 1.170 zwischen 16 und 20 Jahren zum ersten Mal. Sie erhalten jeweils drei Stimmzettel: Für Stadtrat und Kreistag sind dabei jeweils bis zu drei Stimmen möglich, eine bei der Wahl des Bürgermeisters.
Nimmt man eine Wahlbeteiligung von etwa 60 Prozent an – anno 2016 lag sie bei knapp 58 Prozent –, hätten fast 30 Prozent der tatsächlich Wählenden ihre Stimmen bereits abgegeben.
Die Stadt hatte auf den erwarteten Zuwachs bei der Briefwahl bereits reagiert und diesmal sieben Briefwahlbezirke eingerichtet, beim letzten Mal waren es noch vier. „Dennoch kommt da viel Arbeit auf die Teams im Rathaus zu“, bilanzierte der Erste Stadtrat Dirk Heise in seiner Funktion als Gemeindewahlleiter. Ausdrücklich dankt Heise den ehrenamtlichen Wahlhelfern: „Sie leisten eine enorm wichtige Arbeit, die für unsere Demokratie unverzichtbar ist.“ In diesem Jahr hatte die Stadt dazu aufgerufen, sich als Wahlhelfer*in zu melden. „Wie in vielen gesellschaftlichen Bereichen wird es auch hier nicht einfacher, Freiwillige zu finden“, so Dirk Heise.
Gerriet Ostendorf ist beim Fachbereich Ordnung und Soziales quasi Cheforganisator der Wahl im Rathaus. Er weist auf die Doppelbelastung der ehrenamtlichen Teams in diesem September hin: „Zwei Wochen später folgt ja schon die Bundestagswahl.“ Immerhin: Dabei werden die Briefwahlstimmen nicht vor Ort, sondern bei der Kreiswahlleitung in Wilhelmshaven ausgezählt.

Am nächsten Sonntag sind gut 300 Wahlhelfer in den insgesamt 37 Wahlbezirken im Einsatz. In den Wahllokalen gelten Hygienebestimmungen, so ist das Tragen einer Schutzmaske Pflicht. Außerdem sollen die Wahlberechtigten nach Möglichkeit eigene Stifte mitbringen. „Natürlich werden aber auch welche vorgehalten, die regelmäßig desinfiziert werden“, sagt Gerriet Ostendorf. Wegen der Pandemie wurde im Wahlbezirk 100 ein neues Wahllokal festgelegt: Statt bisher im „Haus am Wald“ erfolgt die Stimmabgabe nun im DLRG-Heim beim Freibad.
Am Wahlabend werden nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr zuerst die Stimmzettel für die Bürgermeisterwahl ausgezählt, es folgen die der Kreistags- und zuletzt die der Stadtratswahl. Trotz nur zweier Kandidaten ist es übrigens theoretisch möglich, dass bei der Bürgermeisterwahl ein zweiter Wahlgang erforderlich wird: Wenn beide Bewerber exakt gleich viele Stimmen bekommen sollten.
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