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Freitag, 17 September 2021 09:56

Wagner kann Vorsprung ausbauen

geschrieben von Michael Tietz
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Gerd-Christian Wagner ist nach 2006 und 2014 zum dritten Mal zum Bürgermeister gewählt worden. Gerd-Christian Wagner ist nach 2006 und 2014 zum dritten Mal zum Bürgermeister gewählt worden. Foto: Friebo/Archiv
Bürgermeister: Amtsinhaber mit gut 60 Prozent wiedergewählt – Dritte Amtszeit über fünf Jahre

Varel.
Gerd-Christian Wagner (SPD) bleibt auch über den 31. Oktober hinaus Bürgermeister in Varel, am 1. November wird er seine dritte Amtszeit antreten. Wagner wurde bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag wiedergewählt, er setzte sich mit rund 60,4 Prozent gegen seinen einzigen Herausforderer Torsten Tschigor, der als Kandidat von der CDU ins Rennen geschickt worden war, durch.
Wagner war 2006 als Nachfolger von Wolfgang Busch erstmals zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt worden, bei der Wahl mit insgesamt fünf Kandidaten holte er 55 Prozent. Die erste Amtszeit währte noch acht Jahre, im Juni 2014 wurde Wagner erstmals wiedergewählt, mit knapp 57 Prozent setzte er sich dabei in einer Stichwahl gegen Rainer Rädicker durch. Daran gemessen holte Wagner nun also sein bisher bestes Ergebnis.
Dass Wagner gewinnen würde, zeichnete sich rasch ab, als die ersten Ergebnisse aus den einzelnen Wahlbezirken eintrudelten. Der Amtsinhaber lag beinahe überall vorn, mal mehr, mal weniger deutlich. Seine besten Ergebnisse holte Wagner in Büppel I, Grundschule Osterstraße und Oberschule Obenstrohe, wo er jeweils rund zwei von drei Stimmen bekam. Denkbar knapp war das Ergebnis im Wahlbezirk Langendamm-West: 124 Stimmen für Wagner, 123 für Torsten Tschigor. Der hatte in einem einzigen Wahlbezirk die Nase vorn: mit 63 Prozent in Dangast.

Gerd-Christian Wagner (56) zeigte sich am Tag nach der Wahl „hoch zufrieden und erleichtert“ – er freue sich sehr, weiter als Bürgermeister der Stadt Varel arbeiten zu können. Das Ergebnis sei auch ein Beleg dafür, dass die Unzufriedenheit der Menschn nicht so groß sein könne: „Immerhin standen in diesem Wahlkampf die CDU und Zukunft Varel gegen mich.“ Das war bei der letzten Wahl noch anders gewesen, 2014 war Wagner von SPD, CDU, FDP und Grünen unterstützt worden.
Zukunft Varel hatte, wenngleich erst spät im Wahlkampf, erklärt, die Kandidatur des parteilosen Herausforderers zu unterstützen, auch die Wählergemeinschaft Klare Kante sprach sich für Torsten Tschigor aus.

Erfreut wies Wagner auch auf die leicht gestiegene Wahlbeteiligung hin. Bereits am Montag hätten ihn viele Glückwünsche erreicht, die Arbeit im Rathaus gehe nun direkt weiter. Spannend ist aus Sicht des Bürgermeisters auch die neue Besetzung des Stadtrats – natürlich freue ihn das gute Ergebnis der SPD dabei besonders. „In den kommenden Jahren gilt es bei einigen drängenden Themen noch möglichst einen breiten Konsens zu erzielen“, betont Gerd-Christian Wagner, als Beispiele nannte er die Zukunft des Tivoli, die Umsetzung eines neuen Radverkehrskonzepts, den kommunalen Wohnungsbau und nicht zuletzt das Themenfeld Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Torsten Tschigor, der am Sonntagabend den Ausgang der Wahl mit einigen CDU-Kandidaten in Varel verfolgte, zeigte sich durchaus enttäuscht. „Leider hat es nicht gereicht. Das betrübt mich schon, weil ich nach wie vor der Überzeugung bin, dass Varel mehr kann und frischen Wind und eine zukunftsorientierte Politik vertragen hätte“, erklärte er am Dienstag in einer bei Facebook veröffentlichten Stellungnahme. Leider, so Tschigor, hätten fast 8.000 Wählerinnen und Wähler nicht über die Zukunft ihrer Stadt entscheiden wollen.
Der unterlegene Kandidat dankte der CDU Varel, wo man den Mut bewiesen habe, mit einem Nicht-Vareler ins Rennen zu gehen. „Das vielfältige und nachhaltige ehrenamtliche Engagement vieler Varelerinnen und Vareler, das ich in meinem Wahlkampf kennen und bewundern lernen durfte, wird bleiben. Dieses Engagement macht Varel zu einem besonderen Ort“, verabschiedete sich Torsten Tschigor von den Varelern: „Es war eine spannende Zeit, eine sehr intensive und eine tolle Erfahrung.“

Hergen Eilers bekräftigte, dass man bei der CDU in Torsten Tschigor einen Kandidaten gefunden habe, der eine echte Alternative gewesen sei: „Tschigor hat uns fachlich und persönlich überzeugt.“ Die Tatsache, dass der Bewerber aber kein Vareler sei, habe aber womöglich am Ende schwer gewogen, so Eilers.
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