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Montag, 31 Januar 2022 09:18

Sturmflut beschert Einsatzkräften von Feuerwehr und THW Arbeit

geschrieben von Michael Tietz
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Im Wasser stand bei den Sturmfluten am Wochenende erstmals das neue Stelzengebäude am Dangaster Strand, in dem sich auch die DLRG-Wasserrettungsstation befindet. Bei einem Wasserstand von gut zwei Metern über mTHW gab es jedoch keinerlei Schäden am Stelzengebäude. Im Wasser stand bei den Sturmfluten am Wochenende erstmals das neue Stelzengebäude am Dangaster Strand, in dem sich auch die DLRG-Wasserrettungsstation befindet. Bei einem Wasserstand von gut zwei Metern über mTHW gab es jedoch keinerlei Schäden am Stelzengebäude. Foto: DLRG Varel/Yasha Kube
Varel/Dangast. Sturmtief "Nadia" hat auch den Einsatzkräften in Varel ein arbeitsreiches Wochenende beschert. Am Samstag musste die Ortswehr Varel mehrfach ausrücken, um abgebrochene Äste oder umgestürzte Bäume von Straßen zu entfernen. Am Nachmittag war der Buschgastweg der erste Einsatzort, wenig später war ein Trupp mit dem HLF 20 auf der Jaderberger Straße gefragt, auch hier blockierte ein abgebrochener Baum die Fahrbahn. Gegen 18.35 Uhr ging es dann in die Nelkenstraße: Dort hatte ein umgestürzter Baum ein Auto beschädigte und blockierte eine Zuwegung. Die Kettensäge kam zum Einsatz, um den Weg wieder frei zumachen und das Auto aus der Baumkrone zu befreien.
Die Einsatzkräfte der Ortswehr Borgstede-Winkelsheide wurden gegen 17:26 Uhr zu einem umgestürztem Baum nach Rotenhahn alarmiert. Der war aber zwischenzeitlich bereits von einem Landwirt von der Straße entfernt worden, es gab für die Feuerwehr hier nichts mehr zu tun.



Die Feuerwehr Borgstede-Winkelsheide wurde am Samstagabend nach Dangast alarmiert, als während der Sturmflut Wasser in die "Pricke" einzudringen drohte. Foto: Feuerwehr Borgstede-Winkelsheide

Am späteren Samstagabend wurde die Ortswehr dann zur "Pricke" nach Dangast alarmiert. Bei der Sturmflut am Abend drohte das Gebäude am Dangaster Strand mit Wasser vollzulaufen. "Glücklicherweise drangen bei unserem Eintreffen erst sehr geringe Mengen Wasser in das Gebäude, so dass wir noch keine Pumpen in Stellung bringen mussten", heißt es im Einsatzbericht. So wurde der Pegelstand weiter beobachtet. Zusätzlich wurde der THW-Fachberater alarmiert. Schließlich wurden vorsorglich Kräfte zum THW Westerstede entsandt, um Sandsäcke nach Dangast zu bringen. Dafür wurde der Mannschaftslastwagen IV nachgefordert, der mit einem modularen Beladungskonzept ausreichend Kapazitäten für solche Transportaufgaben hat. In Westerstede luden die Helferinnen und Helfer drei Paletten mit Sandsäcken auf und machten sich auf den Weg nach Dangast. Um ein weiteres Eindringen von Wasser zu verhindern, wurden Flutbarrieren des Gebäudes mit Sandsäcken und Plane verstärkt. Letztlich blieb die "Pricke" weitgehend trocken. Gegen 1 Uhr konnten die zehn Helferinnen und Helfer sowie der Fachberater den Einsatz beenden.


Die Flut stieg am Samstag und am Sonntagvormittag jeweils gut zwei Meter höher auf als üblich: Für den Pegel Vareler Schleuse (Foto) wurde laut Aufzeichnung des NLWKN am Sonntag gegen 10 Uhr ein Höchststand von 9,21 Metern (NN +4,18 m) gemessen, das sind 2,31 Meter mehr als das mittlere Tidehochwasser (6,90 m). Die Meldestufe 2 (9,10 m) wurde zweimal nacheinander überschritten, damit sind die Hochwasserstände als "mittlere Sturmflut" kategorisiert. Zum Vergleich: bei der schweren Sturmflut am 1.11.2006 war an der Schleuse ein Höchststand von 10,36 Metern gemessen worden.
Gelesen 1314 mal Letzte Änderung am Montag, 31 Januar 2022 09:49

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