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Freitag, 08 Juli 2022 09:06

Gehweg an der Mühlenstraße wird verbreitert

geschrieben von Michael Tietz
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Die Mühlenstraße im Bereich LMG: Die Fahrbahn wird demnächst saniert, zugleich die nördliche Nebenanlage (links im Bild) umgebaut: Der Parkstreifen wird dem Gehweg zugeschlagen. Auch die Einmündung der Gartenstraße (rechts im Bild) wird bis zur Temposchwelle erneuert.  Die Mühlenstraße im Bereich LMG: Die Fahrbahn wird demnächst saniert, zugleich die nördliche Nebenanlage (links im Bild) umgebaut: Der Parkstreifen wird dem Gehweg zugeschlagen. Auch die Einmündung der Gartenstraße (rechts im Bild) wird bis zur Temposchwelle erneuert. Bild: Michael Tietz
Mit Sanierung der Fahrbahn wird der Längsparkstreifen aufgehoben. In den Ferien soll gebaut werden.

Varel.
Wenn in den Sommerferien in der Mühlenstraße die Fahrbahn saniert wird, soll im gleichen Zuge auch die Nebenanlage erneuert werden. Auf der gegenüberliegenden Seite des Gymnasiums, etwa im Abschnitt zwischen Bergstraße und Hoher Weg, wird dann der Gehweg deutlich verbreitert, die vorhandenen Längsparkbuchten am Straßenrand werden aufgehoben.
Die entsprechenden Pläne dafür stellte Fachbereichsleiter Olaf Freitag am Dienstag im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung vor. Praktisch im Eiltempo hat die Bauverwaltung der Stadt die Planung erarbeitet, nachdem die SPD beantragt hatte, die Veränderung im Zuge der ohnehin vom Landkreis vorgesehenen Fahrbahnsanierung schon kurzfristig in Angriff zu nehmen. Während der Kreis als Straßenbaulastträger (die Mühlenstraße ist eine Kreisstraße) für die Fahrbahn zuständig ist, liegt die Verantwortung für den Gehweg bei der Stadt. Hier war nun eine eilige Abstimmung zwischen den beteiligten Stellen zu treffen, was aber gelungen sei, wie Olaf Freitag berichtete.

So soll beim Landkreis als Planfeststellungsbehörde ein Antrag auf Planverzicht gestellt werden. Da es sich um eine sehr überschaubare Maßnahme handelt, ist das möglich. Damit wird auch die Aufhebung der Längsparkbuchten beantragt.

Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrende
Derzeit sei der nördliche Gehweg „extrem beengt“, wie Olaf Freitag erklärte, mit dem Umbau schaffe man eine deutliche Verbesserung für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und auch für Radfahrende. Kinder bis 12 Jahren dürfen auch mit dem Fahrrad auf dem Gehweg fah­ren. Raimund Recksiedler (SPD) begrüßte es ausdrücklich, dass es nun gelungen sei, beide Vorhaben in einem Arbeitsgang zu erledigen. Dirk Brumund (CDU) regte an, für die entfallenden Parkplätze möglichst Ersatz an anderer Stelle zu schaffen, um die Parksituation rund um die Schule nicht zu verschärfen. Geprüft werden soll zudem, ob in dem Bereich künftig ein Halteverbot eingerichtet werden kann.
Der Gehweg ist in dem Abschnitt künftig rund 2,7 Meter breit statt bisher 75 Zentimeter. Damit ist gegenwärtig nach den einschlägigen Normen nicht einmal der Begegnungsfall Fußgänger/Fußgänger möglich. Dr. Hanspeter Boos wies zudem darauf hin, dass so künftig die Gefahr sogenannter Dooring-Unfälle, bei denen Radfahrer gegen unvermittelt geöffnete Autotüren prallen, ausgeschlossen wird.

Mehr Sicherheit insbesondere für den Radverkehr war auch das Ziel des entsprechenden SPD-Antrages. Bürgermeister Gerd-Christian Wagner sagte mit Verweis auf das Radverkehrskonzept, dass es hier gelungen sei, rasch eine Verbesserung zu erzielen. „Und wir tun gut daran, auch mal einige Kfz-Stellplätze zugunsten anderer Verkehrsteilnehmer zu streichen.“
Insgesamt 13 Parkplätze werden damit an der Mühlenstraße verloren gehen. Die werden häufig auch von LMG-SchülerInnen zum Abstellen von Mopeds genutzt, „dafür lassen sich sicher neue Möglichkeiten auf dem Gelände der Schule finden“, sagte Georg Ralle (SPD).

Rund 37.000 Euro muss die Stadt für den Umbau aufbringen, das Geld ist für Unterhaltungsmaßnahmen im Haushalt vorhanden, freilich müssen andere Maßnahmen dafür nun zurückstehen, wie der Bürgermeister abschließend betonte. Der Ausschuss votierte einstimmig für das Vorhaben, die Verwaltung soll nun flugs den Planverzicht beantragen und die Abstimmung mit der Landesbehörde für Straßenbau und den Baufirmen vornehmen.

Baustelle in den Ferien
Nach Mitteilung von Frank Buchholz, Leiter des Geschäftsbereichs Aurich bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, umfasst die geplante Sanierungsmaßnahme K 109 den Abschnitt vom Schloßplatz bis zur Bahnbrücke.
Unter anderem werden defekte Straßenabläufe und die Straßenrinne saniert, außerdem ist die Erneuerung der Asphaltdeckschicht von vier Zentimetern vorgesehen.
Zu Beginn der Sommerferien wird demnach zuerst der Bereich zwischen Schloßplatz und Düsternstraße saniert. Dazu wird die Straße halbseitig gesperrt und geregelt über eine Baustellenampel abwechselnd befahrbar sein. Das wird laut Buchholz je Seite etwa eine Woche dauern. Danach wird zwischen Düsternstraße und Bahnbrücke abschnittsweise gearbeitet, wiederum unter halbseitiger Sperrung.
Schließlich wird die Fahrbahn abgefräst und anschließend neu asphaltiert. Dazu wird die Mühlenstraße zwischen Düsternstraße und Bahnbrücke für zwei Tage voll gesperrt. Das soll nach Möglichkeit an einem Wochenende am Ende der Sommerferien passieren.
Dieser Zeitplan ist vorläufig, da der konkrete Aufwand für die einzelnen Schritte schwer abzuschätzen sei, wie Frank Buchholz mitteilte, nicht zuletzt sind die Arbeiten auch witterungsabhängig.
Gelesen 650 mal Letzte Änderung am Freitag, 08 Juli 2022 09:44

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